Unser Gehirn ist ein Meckerer

Es funktioniert als getrenntes Bewusstsein.
Das bedeutet, dass alles und jedes zum Problem wird. Und das muss dann gelöst werden.

Trennung fühlt sich nicht rund an, nicht gut an. Also muss eine Lösung her.
Das ist der Standpunkt des Gehirns. Und dafür ist es auch gemacht.

Da wir ja nun einmal getrennt sind, das heißt kein einheitliches Bewusstsein mehr haben, funktioniert unser Gehirn als Lösungssucher, um aus diesem Mangelzustand rauszukommen.

Daher sieht es auch immer und überall Probleme.

Und wenn man die lösen kann, dann fühlt sich unser Gehirn befriedigt. Und sucht nach dem nächsten Problem … um auch dieses zu lösen.

Von einem ganzheitlichen Bewusstsein aus gibt es natürlich gar keine Probleme. 

Daher braucht es auch keine Lösungen. Doch im Standpunkt des großen Bewusstseins befinden wir uns nur sehr selten.

Lass uns zum Jahreswechsel einmal vom großen Standpunkt aus … auf die Welt und uns selbst schauen.

Der Kopf, der immer unzufrieden ist … das ist seine Natur …wird versuchen, sich jetzt gleich einzumischen. Achte auf all die Kommentare, die auftauchen, wenn ich dir jetzt ein paar Fragen stelle:

– Ist dir schon einmal aufgefallen, dass da ein Wunsch in dir ist, dein Herz öfter mal zu öffnen?  Und es dir vielleicht da und dort auch mal gelungen ist?

– Wo in deinem Leben hast du im Gegensatz zu früher schon Verantwortung übernommen?   Wie viel Prozent der gesamten Menschheit tun es nicht ?   90% oder 98%?

– Ist dein Leben in diesem Moment wirklich gefährdet oder bedroht?  Geht es im Moment um dein nacktes Überleben?  Wer macht dir Angst?  Richtig … dein Kopf !

– Ist dir eigentlich klar, wie viel dir in deinem Leben schon gelungen ist? Viele kleine und manchmal auch große Dinge.

– Und wie gut hast du so manche Situation gemeistert?

Achte drauf, dein Kopf wird Argumente haben. Ja, aber … und …  Hör nicht auf ihn.

Warum ist Dankbarkeit das Merkmal eines „Menschen, der auf dem Weg nach Hause“ ist?

Weil du nur dann dankbar sein kannst, wenn du zufrieden sein kannst.
Zufrieden kannst du nur dann sein, wenn du auf das schaust, was du hast ….. und nicht immer nur auf das, was du nicht hast. Dein rastloser Kopf will immer auf das schauen, was noch nicht erledigt ist, nicht in Ordnung ist, was du noch nicht erreicht hast.
Schau einmal auf das, was du schon hast, was du schon erreicht hast.

Sammle die schönen Augenblicke des Lebens wie Edelsteine, gib ihnen deine Aufmerksamkeit.

Geh reich ins Neue Jahr nicht arm.

Lass dich umarmen … alles ist schon erreicht.

Yod

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One Response to “Unser Gehirn ist ein Meckerer”

  1. Helmut 21. Januar 2014 at 15:29 #

    Ein höchst interessantes Thema!
    Meckern gehört zum größten Teil unserer gesellschaft.
    Die Menschen, die am dankbarsten sind, sind meistens die die fast nichts besitzen und laut unserem verständnis als arm eingestuft sind.
    Außerdem ist es sogar Neurowissenschaftlich bewiesen, das die Dankbarkeit sehr positive auswirkungen auf den Menschen hat.

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